... muss das denn wirklich sein?!
Zuerst beschert uns die Umsetzung der TPD2 durch die 10 ml Regelung für Nikotinhaltige Flüssigkeiten eine Menge unnötigen Plastikmüll. Dann kommen viele Aromen in den neuen Longfill Versionen daher und nun stellen immer mehr Hardwarehersteller Einwegverdampfer vor. Kann dies der richtige Weg sein? Ich denke nicht!
An der Umsetzung der TPD2 können wir Nichts ändern, außer Politiker immer wieder darauf aufmerksam zumachen, das diese Umsetzung nicht zur Müllvermeidung beiträgt. Denn ich kann nach wie vor 100 ml Nikotinbase erwerben, nur eben auf zehn Fläschchen aufgeteilt statt in einer 100 ml Flasche.
Neu in Mode gekommen sind sogenannte Longfills. Hierbei handelt es sich meist um 10-20 ml Aroma in einer 60 ml Chubby Gorilla Flasche. Diese wird dann mit Nikotinshots und Base aufgefüllt, kräftig geschüttelt und man hat das fertige Liquid. Manche Hersteller bieten eine Ausführung mit 120 ml Chubby Gorilla Flasche und 10 ml Aroma in einer separaten Flasche an. Vorteil an beiden Versionen, man benötigt keine Flasche zum Mischen und es sieht auch noch schick aus. Großer Nachteil, man bekommt die Aromen nur in diesen Gebinden und nicht in einer kleinen Flasche zum Nachkaufen, gerade bei der 120 ml Version kann ich es nicht verstehen, denn hier existiert das kleine Gebinde ja schon. Natürlich ist es schön mal die ein oder andere Chubby Flasche zu haben, welche man ja dank Gorilla Killa nun auch einfach öffnen und für andere Liquids nutzen kann. Irgendwann erreicht man aber doch eine Menge an Flaschen, welche niemand mehr nutzen kann. Hier sollte man seitens der Hersteller umdenken und die Aromen auch wieder in kleinen Flaschen anbieten. Jeder Dampfer wird dies wieder in die gelabelte Flasche füllen und weiter Werbung laufen, es ließe sich aber eine Menge Müll und Energiekosten sparen.
Dem Fass schlägt jetzt aber der neuste Trend den Boden aus, Einwegverdampfer. Sorgloser und unverantwortlicher kann man mit begrenzten Ressourcen wohl nicht mehr umgehen. Aufgekommen ist dieses Phänomen mit den sogenannten Podsystemen. Zugegeben für den Einsteiger sehr leicht und angenehm, schön klein und einer Zigarette von der Größe her sehr ähnlich. Nun gibt es sie auch in 22 mm für den normalen Akkuträger. Also statt den Coil zu tauschen, wirft man gleich den ganzen Verdampfer weg. Keine Trennung zwischen Kunststoff und Metallen. Hier sollte man nun endlich zeigen, das solche Systeme nicht gewünscht sind.
In loser Reihenfolge werden hier nach und nach Artikel zur Müllvermeidung im Dampfbereich erscheinen, ganz nach dem Motto #plastikfasten des BUND. Man hat Zigarettenstummel und Einwegfeuerzeuge hinter sich gelassen, um jetzt noch mehr Müll zu produzieren? Ich denke nicht!

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